Biologisch sanfte Krampfaderentfernung

Die gesunde Krampfader hat eine intakte Innenschicht und funktionierende Venenklappen. Durch Muskelkraft wird die Venentätigkeit mobilisiert. Erkrankt eine Vene, entfällt diese Funktion. Stauungen in den Venen können unter Umständen zu Thromben führen, die durchaus gefährlich sind. Da wir in den Extremitäten ein vielfältiges Venengeflecht finden, lassen sich einzelne Venen veröden. Der Blutstrom erfolgt dann über Kollateralvenen. Zu dieser Verödung eignet sich insbesonders natürliche Kochsalzlösung.

Dabei wird konzentrierte Kochsalzlösung in die Krampfader injeziert. Das Gewebe der Krampfader reagiert auf Kochsalzlösung und die Innenschicht der Krampfader quillt auf und verschließt sich dauerhaft. Die so ausgeschaltete Krampfader bildet sich zu einem Bindegewebsstrang um und wird anschließend vom Körper im Laufe der Zeit vollständig umgebaut. Auch Besenreiser können mit Kochsalzlösung verödet werden.

Die Vorteile der biologisch-sanften Krampfader- entfernung sind:

  • sie sind kosmetisch unsichtbar

  • erfordern nach der Behandlung keinen Stützstrumpf

  • ebenso ist kein Wickeln erforderlich

  • kein Narben und Blutergüsse

  • Nerven- und Lymphgefäßverletzungen, wie sie bei operativen Behandlungen vorkommen können, sind ebenso unwahrscheinlich

  • kein Allergierisiko

  • keine Narkose oder Anästhesie notwendig

Warum sollten Krampfadern entfernt werden?

Krampfadern haben die Neigung, mit der Zeit immer größer zu werden und es bilden sich beim immer mehr Nebenästen neue Krampfadern aus. So sammeln sich vorzugsweise in den unteren Extremitäten Blutmengen, die übersäuert und mit Zellausscheidungsprodukten überladen sind. Im Knöchel- und Fußbereich staut es sich und das umgebende Gewebe wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, da die Funktion der Venenklappen nicht mehr funktioniert. Waden- und Beinkrämpfe sind häufig, ebenso störendes Kribbeln und Jucken an Beinen und Füßen. Hautverfärbungen und blaubräuliche Stellen einer sich pergamentartig verdünnenden Haut deuten eine zunehmende Gefahr an. „Offene Beine“ und Unterschenkelgeschwüre sind nicht selten.

Geschädigte Zellen können sich nur durch einen verbesserten Blutfluß aus den Arterien mit hohem Sauerstoffgehalt regenerieren, wozu der Rückfluß über die Venen verbessert werden muß.

Zur Vorbeugung lassen sich jedoch folgende Ratschläge auflisten:

  • Vermeiden Sie möglichst langes Stehen und Sitzen

  • Bewegen Sie sich viel. Laufen und Gehen, sowie Fahrradfahren und Schwimmen oder ähnliche Sportarten.

  • Ernähren Sie sich mit viel frischer und naturbelassener Kost. Denaturierte Nahrung mit viel Zucker, in Kuchen und Weißbrot, sind ebenso ungünstig, wie Kaffee, Nicotin und Alkohol.

  • Rauchen und Kontrazeptiva (hormonelle Empfängnisverhütung) begünstigen die Bildung von Krampfadern

  • Lassen Sie sich in der Naturheilpraxis individuell und regelmäßig beraten. Registrieren Sie alle Veränderungen an den Beinen und halten Sie regelmäßige Kontrolluntersuchungen ein.

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